Schmerzhafte Verspannungen – Welchen Einfluss Stress hat

Unangenehme Verspannungen im Nacken, ein steifer Hals oder unbewegliche Schultern. Probleme im Hals- und Nackenbereich haben viele Gesichter. Die Ursachen für Verspannungen, egal ob im Nacken oder in einem anderen Bereich des Körpers, sind vielfältig. Doch eine häufig unterschätzte Ursache für schmerzhafte Verspannung ist Stress.

Denn Stress kann ein körperliches Anzeichen dafür sein, dass Sie innerlich stark angespannt sind.

Inwiefern sorgt Stress für Verspannungen?

Schmerzhafte Verspannungen - Welchen Einfluss Stress hat

Schon länger ist bekannt, dass es starke Wechselwirkungen zwischen psychischen Belastungen oder anderen Stressfaktoren und somatischen Krankheitsbildern gibt. Wer ständig oder für einen gewissen Zeitraum unter großem Stress steht, der wird diesen Stress mit der Zeit auch körperlich spüren. Die Muskeln krampfen sich zusammen und Sie nehmen automatisch eine Schonhaltung ein, die wiederum zu Schmerzen in dem betroffenen und noch weiteren Bereichen führen kann.

Dieser Kreislauf aus verkrampften Muskeln, Schmerzen, dem Einnehmen einer Schonhaltung und erneuten Verspannungen in den Muskeln kann zu chronischen Schmerzen führen, die sich unter anderem durch Verhärtungen im Gewebe zeigen.

Die Verspannungen können noch zu weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder in Folge der belastenden Schmerzen zu depressiven Verstimmungen führen.

Wie kann den psychosomatischen Verspannungen vorgebeugt werden?

Um die schmerzenden Verspannungen zu vermeiden, sollten Sie sich aktiv mit ihrem momentanen Befinden auseinander setzen. Sollten Sie sich überfordert oder stark gestresst fühlen, müssen Sie gegensteuern. Entspannungsübungen, häufigere Pausen, ein kurzer Urlaub oder eine generelle Veränderung der Lebensgewohnheiten können für eine Entlastung Ihrer Psyche und damit auch zu einer Entlastung Ihrer Muskeln führen.

Auch leichter Sport oder ein unbeschwertes Treffen mit Freunden können Sie entspannen. Sollten die Verspannungen nach ein paar Tagen, in denen Sie ihr Stresslevel reduziert haben, verschwunden sein, deutet dies auf eine stressbedingte Verspannung hin.

Die stressbedingten Verspannungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Der Körper reagiert sensibel auf die Signale der Seele, auch wenn Ihnen dies nicht immer bewusst ist. Keinesfalls sollten Sie den Fehler begehen, die stressbedingten Verspannungen auf die leichte Schulter zu nehmen. Ziehen Sie also rechtzeitig die Reißleine.